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Der Unterschied zwischen Silber und Sterling Silber

Silber vs. Sterling Silber

Silber kommt als natürlicher Rohstoff verglichen mit Gold relativ häufig vor. Die größten Abbaugebiete befinden sich derzeit Mexiko, Peru und China. Mit ca. 14000t pro Jahr übernehmen sie mehr als 50% des weltweiten Silberexports.
In seiner reinen Form - Feingehalt 99,9% - auch Feinsilber genannt ist das Material sehr weich und eignet sich daher nur bedingt zur Verarbeitung. Aus diesem Grund wird der Rohstoff legiert.

Eine Legierung beschreibt den Prozess des Zusammenschmelzens und vermischen zweier Metalle um bestimmte Eigenschaften (Leitfähigkeit, Härte etc.) zu modifizieren.
Die bekannteste Schmuck Silber-Legierung ist das Sterling Silber. Es eignet sich aufgrund seiner Härte für die Herstellung von Schmuck, 800er Tafelsilber eignet sich für Besteck. Wir verwenden ausschließlich 925er Sterling Silber und 935er Silber. Die Zahl gibt den Silber-Anteil in 1000stel an.
935er Silber enthält somit 93,5% Silber und 6,5% Kupfer, 925er Sterling Silber enthält 92,5% Silber  und 7,5% Kupfer etc..
Namensgeber ist der 1931 gegründete Sterlingblock, welcher den heute in der britischen Währungsunion nach wie vor verwendeten Britischen Pfund-Sterling eingeführt hat.

Natürlich gibt es wie immer zwei Seiten der Medaille. Während die Legierung das Feinsilber widerstandsfähiger macht, kann es passieren, dass beispielsweise das Kupfer mit Sauerstoff reagiert und sich so eine Verfärbung bildet. Man kennt das von dem guten Silberbesteck, was hin und wieder bspw. mit Ultraschall gereinigt werden muss. Es hat aber bis auf den optischen Makel keinen relevanten Einfluss auf die Qualität des Materials selbst.

Da Silber ein vergleichsweises hochwertiges Edelmetall ist kommt es immer wieder vor, dass insbesondere Schmuckstücke als Silber beschichtet angeboten werden. Dabei handelt es sich in der Regel um günstiges Kupfer oder Nickel mit einer sehr dünnen Silber Schicht um den Anschein zu erwecken es wäre ein hochwertiges Produkt. Relevant ist zudem die Herkunft des Sterling Silbers. Der Begriff selbst ist nicht geschützt und somit kann es vorkommen, dass eine Legierung als Sterling Silber verkauft wird, obwohl er nur einen Silberanteil von 85% o.ä. aufweist.

Ein ganz einfacher Test ist der Magnet. Echtes Silber ist nicht magnetisch. Insofern darf ein Schmuckstück aus Sterling Silber aufgrund des geringen Kupfer-Anteils nur sehr schwach vom Magneten angezogen werden. Ist das Magnetfeld spürbar, handelt es sich vermutlich um eine Fälschung oder Legierung mit anderem Silber-Anteil.
 
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